Nach NY ging es nun erneut in die Hauptstadt der USA: Washington D.C. Um das Umherirren zu Vermeiden entschieden wir uns diesmal sicherheitshalber für die U-Bahn. Zu Fuß erkundeten wir alle wichtigen Sehenswürdigkeiten: Capitol, Lincoln Memorial, Monument, Jefferson Memorial, Weißes Haus, 2. Weltkrieg Memorial, und und und. Regen gesellte sich irgendwann zu Kopf- & Fußschmerzen. Zeit, um sich kurz auszuruhen & was zu essen. Und was passte da besser als das deutsche Mozart Café in der Innenstadt? Ich entschied dann, deutsch zu sprechen, da Adele das eigentlich mit mir üben wollte. Jedoch konnte ich es komischerweise selbst nicht mal richtig. Zwischen meine Sätze, die ich völlig ungewohnt nur sehr langsam sprechen konnte, pflanzten sich englische Wörter & ich konnte es kaum fassen. Mein Muttersprache ist schließlich deutsch, aber im Unterbewusstsein hatte es sich das Englisch anscheinend schon gemütlich gemacht. Morgens rechnete ich immerhin nicht mal mehr damit, jemanden deutsch reden zu hören. Tatsächlich war ich froh außerhalb des Restaurants auf dem Weg zum Air & Space Museum wieder englisch reden zu können. Durch jenes liefen wir jedoch nur schnell durch, weil meine Kopfschmerzen kein Ende nahmen. Zuhause schmieß ich mir meine letzten zwei Tabletten ein & gönnte mir eine Stunde Ruhe. Den letzten Abend wollte ich aber niemals allein unten in meiner Wohnung verbringen & so schauten Adele, Travis & ich amerikanische Reality-Shows, z.B. über eine Familie mit 19 Kindern oder ein kleinwüchsiges Paar während der Weihnachtszeit. Es waren wunderschöne letzte Stunden!
Monument
Martin Luther King Memorial - gerade mal ein Jahr alt
Capitol
Air & Space Museum
Thomas Jefferson Memorial
im Mozart-Restaurant bei Wiener Schnitzel


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